Saisonpauschale: Ein Preis für den ganzen Winter

Eine Saisonpauschale ist ein fester Preis für den Winterdienst über eine ganze Saison, unabhängig davon, wie oft geräumt und gestreut werden muss. Sie wissen vorher, was der Winter kostet – egal, wie er wird.

Letzten Winter: dreimal Schnee, ein paar Frostnächte. Vorletzten Winter: wochenlang Eis und Schneefall. Wer pro Einsatz zahlt, erlebt beim Blick auf die Rechnung jedes Jahr eine Überraschung. Mit einem festen Saisonpreis gibt es diese Überraschung nicht.

Saisonpauschale für den Winterdienst: ein Preis von November bis April

So funktioniert eine Saisonpauschale

Sie vereinbaren mit dem Dienstleister einen festen Betrag für die Saison. Beim Winterdienst von GOTTSCHLING reicht die Saison von Anfang November bis Mitte April. So arbeitet auch der städtische Winterdienst der EBE. Innerhalb dieser Zeit sind alle Einsätze enthalten: Räumen, Streuen, Nachstreuen – auch mehrmals am selben Tag. Streugut und Anfahrt kosten nichts extra, Zuschläge gibt es nicht.

Welche Flächen dazugehören, zeichnen Sie vor dem Winter auf einer Räumkarte ein: Gehweg, Zuweg, Außentreppen, Garagenzufahrt, Weg zur Mülltonne, dazu freie Hydranten und Gullys.

Der Preis richtet sich nach der Fläche, nicht nach dem Wetter. Beim Winterdienst von GOTTSCHLING zählt der laufende Meter der zu räumenden Fläche.

Laufende Meter Preis netto pro Saison Preis brutto pro Saison
10 m 390,00 € 464,10 €
15 m 585,00 € 696,15 €
20 m 780,00 € 928,20 €
30 m 1.170,00 € 1.392,30 €

Grundlage: 39 € netto je laufendem Meter, zzgl. 19 % USt. = 46,41 € brutto. Einen Mindestpreis gibt es nicht.

Saisonpauschale oder Einsatzpauschale?

Die Alternative ist die Einsatzpauschale. Dabei zahlen Sie für jeden einzelnen Einsatz. Im milden Winter ist das günstig. Im harten Winter wird es teuer. Oft kommen noch Anfahrtskosten oder eine Bereitschaftspauschale dazu.

Was heißt das in Zahlen? Für 15 Meter Gehweg kostet die Saisonpauschale 696,15 € brutto. Ein Einsatzmodell mit Mittelwerten bundesweiter Portale kostet im milden Winter mit 11 Einsätzen etwa gleich viel. Im normalen Winter mit 24 Einsätzen sind es rund 1.286 €, im harten Winter mit 54 Einsätzen rund 2.675 €. Nur im sehr milden Winter mit kaum Schnee ist das Einsatzmodell günstiger. Die ganze Rechnung zeigt der Ratgeber Saisonpauschale oder Einsatzpauschale im Rechenvergleich.

Achtung: Nicht jede Saisonpauschale ist eine echte. Manche Verträge sind bei 15 oder 20 Einsätzen gedeckelt. Jeder weitere Einsatz wird dann nachberechnet. Fragen Sie immer: Gibt es eine Obergrenze?

Wie stark die Winter in Essen schwanken, zeigt eine Auswertung von DWD-Daten: Zwischen 0 und über 50 Tagen mit Schneedecke pro Winter war alles dabei. Dazu kommen im Schnitt rund 35 bis 45 Frosttage pro Jahr. Einen Überblick über alle Modelle bietet der Ratgeber Pauschale, Einsatz oder Stunde.

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Und wenn kein Schnee fällt?

Die ehrliche Antwort: Dann haben Sie trotzdem bezahlt. Die Saisonpauschale sichert Bereitschaft und Haftungsvorsorge für die ganze Saison – wie eine Versicherung. Dafür kostet ein harter Winter keinen Cent mehr.

Die Frage beantwortet auch die Seite Muss ich den Winterdienst bezahlen, wenn kein Schnee fällt?

  • Kein Risiko teurer Winter
  • Kein Streit darüber, ob ein einzelner Einsatz nötig war
  • Keine Diskussion über einzelne Rechnungsposten
  • Planbar im Budget, im Wirtschaftsplan und in der Nebenkostenabrechnung
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Die Saisonpauschale in der Nebenkostenabrechnung

Winterdienst ist als Betriebskostenart umlagefähig, wenn der Mietvertrag die Umlage vorsieht. Grundlage ist § 2 Betriebskostenverordnung. Laut mietrecht.org sind saisonale Festbeträge eines Dienstleisters auch dann umlagefähig, wenn in der Saison kein Schnee fällt. Denn bezahlt wird die Bereitschaft. Details erklärt der Ratgeber Winterdienst bezahlt, aber kein Schnee.

Steuer: Selbstnutzer und Mieter können den Arbeitskostenanteil nach § 35a EStG geltend machen – 20 %, höchstens 4.000 € Steuerermäßigung im Jahr. Voraussetzung sind Rechnung und Überweisung. Kein Ersatz für eine Steuerberatung.

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Ihr Vorteil bei GOTTSCHLING

Der Winterdienst von GOTTSCHLING Immobilien arbeitet nur mit diesem festen Saisonpreis. Das Team kommt auch vor 7 Uhr und an Sonntagen. Jeder Einsatz wird dokumentiert. Ob der Winter drei oder dreißig Einsätze bringt, ist für Ihr Budget egal. Mit den Protokollen sehen Sie, was getan wurde. Wer in der ersten Tour dabei sein will, wählt das Pluspaket mit Vorrang. Es kostet 3 € netto mehr je Meter und enthält die Frühjahrsreinigung nach dem Winter.

Alle Preise und Beispiele finden Sie auf der Seite Winterdienst-Preise. Weitere Begriffe rund um Preise und Verträge erklärt das Lexikon zum Winterdienst.

Winterdienst-Team mit Schneeschiebern und Streuwagen vor Backsteinhäusern im Ruhrgebiet

Häufige Fragen zur Saisonpauschale

Was ist in der Saisonpauschale enthalten?

Beim Winterdienst von GOTTSCHLING alle Räum- und Streueinsätze von Anfang November bis Mitte April, inklusive Nachstreuen, Streugut, Anfahrt und Dokumentation. Welche Flächen dazugehören, steht auf der Räumkarte.

Was kostet die Saisonpauschale für 10 Meter?

390 € netto pro Saison, das sind 464,10 € brutto. Grundlage sind 39 € netto je laufendem Meter.

Kann ich die Saisonpauschale auf Mieter umlegen?

Ja, wenn der Mietvertrag die Umlage der Betriebskosten vorsieht. Auch in schneearmen Wintern, weil die Bereitschaft bezahlt wird.

Lohnt sich eine Saisonpauschale in milden Wintern?

In einem sehr milden Winter kann ein Einsatzmodell günstiger sein. Schon ab rund 11 Einsätzen ist die Saisonpauschale vorn. Dafür kostet ein harter Winter keinen Cent mehr – und Sie wissen immer vorher, was auf Sie zukommt.

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Fazit

Die Saisonpauschale macht Ihre Winterkosten planbar. Sie zahlen einen festen Betrag, egal ob 10, 20 oder 50 Einsätze nötig werden. In milden Wintern zahlen Sie für Bereitschaft, in harten Wintern sparen Sie. Für Vermieter ist sie auch in schneearmen Wintern umlagefähig, wenn der Mietvertrag die Umlage vorsieht. Berechnen Sie jetzt Ihren Saisonpreis.