Kosten für den Winterdienst in Essen: Preise, Beispiele, ehrlicher Vergleich

Was kostet ein Winterdienst in Essen? Die ehrliche Antwort: weniger als ein einziger Sturz vor Ihrem Haus. Und genau so viel, wie Sie heute schon ausrechnen können – auf den Cent.

Die Kosten für den Winterdienst in Essen liegen hier bei 39 € netto je laufendem Meter im Basispaket und 42 € netto im Pluspaket – einmal für die ganze Saison. 15 Meter Gehweg kosten im Basispaket 696,15 € brutto für den ganzen Winter. Alles inklusive: Streugut, Anfahrt, jeder Einsatz. Egal, wie oft es schneit oder glatt wird.

Die Pakete: Basis 39 € oder Plus 42 € je laufendem Meter

Es gibt zwei Pakete. Beide gelten für den ganzen Winter. Beide sind alles inklusive. Das Pluspaket bringt zwei Extras mit.

Leistung Basispaket Pluspaket
Netto je laufendem Meter und Saison 39,00 € 42,00 €
Brutto je laufendem Meter und Saison 46,41 € 49,98 €
Räumen und Streuen nach Essener Satzung, auch mehrmals am Tag ✓ ✓
Streugut, Anfahrt und alle Einsätze inklusive ✓ ✓
Räumkarte auf dem Satellitenbild und Einsatzdokumentation ✓ ✓
Rechnung mit Arbeitskosten für § 35a EStG ✓ ✓
Vorrang: Ihre Flächen in der ersten Tour – ✓
Frühjahrsreinigung: Streugut nach Saisonende entfernen – ✓
Ihr Preis Basis berechnen Plus berechnen

Was das Pluspaket genau bringt und für wen es sich lohnt, lesen Sie unter Winterdienst mit Frühjahrsreinigung.

Alles inklusive heißt wirklich alles

  • Streugut im Preis enthalten
  • Keine Anfahrtspauschale
  • Keine Abrechnung pro Einsatz, keine Stundenzettel
  • Kein Zuschlag für Sonntage, frühe Morgen oder Eisregen
  • Kein Mindestpreis – auch 5 Meter sind möglich
  • Keine Nachforderung, wenn der Winter hart wird

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Winterdienst Kosten Essen online berechnen – Preis je laufendem Meter

Die Preisformel

Laufende Meter × 39 € = Nettopreis Basis pro Saison
Laufende Meter × 42 € = Nettopreis Plus pro Saison
Nettopreis × 1,19 = Bruttopreis pro Saison

Laufende Meter heißt: Sie messen nur die Länge der Flächen. Nicht die Quadratmeter. Das macht es einfach.

So messen Sie richtig

  • Gehweg: die Länge Ihrer Grundstücksgrenze zur Straße.
  • Eckgrundstück: beide Straßenseiten zusammenzählen.
  • Zuweg: vom Gehweg bis zur Haustür.
  • Zufahrt: von der Straße bis zur Garage oder zum Stellplatz.
  • Außentreppe: die Länge der Treppe.
  • Weg zur Mülltonne: vom Tonnenplatz bis zur Straße.
  • Parkplatzstreifen: die Länge des Streifens, der frei sein soll.

Ein Maßband, ein Zollstock oder die Messfunktion eines Kartendienstes im Internet reicht. Eine grobe Schätzung genügt für den ersten Preis. Die genauen Meter legen Sie vor dem Saisonstart gemeinsam in der Räumkarte auf dem Satellitenbild fest. Wie Sie Schritt für Schritt vorgehen, zeigt die Anleitung Winterdienst-Fläche richtig messen.

Kosten für den Winterdienst in Essen: Rechenbeispiele

Laufende Meter Typisches Beispiel Basis netto Basis brutto Plus netto Plus brutto
5 m schmales Reihenhaus 195,00 € 232,05 € 210,00 € 249,90 €
10 m Reihenendhaus 390,00 € 464,10 € 420,00 € 499,80 €
15 m Einfamilienhaus 585,00 € 696,15 € 630,00 € 749,70 €
20 m Mehrfamilienhaus 780,00 € 928,20 € 840,00 € 999,60 €
25 m Einfamilienhaus mit Zuweg und Zufahrt 975,00 € 1.160,25 € 1.050,00 € 1.249,50 €
30 m größeres Mehrfamilienhaus 1.170,00 € 1.392,30 € 1.260,00 € 1.499,40 €
40 m Eckgrundstück 1.560,00 € 1.856,40 € 1.680,00 € 1.999,20 €
50 m Praxis oder Laden mit Parkplatzstreifen 1.950,00 € 2.320,50 € 2.100,00 € 2.499,00 €
100 m Wohnanlage oder Gewerbe 3.900,00 € 4.641,00 € 4.200,00 € 4.998,00 €

Alle Preise gelten pro Saison. Die Beispiele sind Richtwerte. Maßgeblich sind immer Ihre tatsächlichen Meter.

Und pro Tag?

Ein Einfamilienhaus mit 15 Metern kostet 696,15 € brutto für die Saison. Von November bis Mitte April sind das rund 166 Tage. Macht rund 4,19 € pro Tag, im Pluspaket rund 4,52 €. Weniger als ein Kaffee beim Bäcker – dafür steht an jedem glatten Morgen jemand vor Ihrer Tür.

Einfamilienhaus in Essen im Winter – Kosten für den Winterdienst pro Saison

Warum eine Pauschale – und keine Abrechnung pro Einsatz?

Viele Menschen suchen nach „Winterdienst Kosten pro Einsatz“. Verständlich. Doch pro Einsatz abzurechnen hat einen großen Haken: Sie wissen vorher nie, was der Winter kostet.

So rechnen andere Anbieter

Ein Blick auf den Markt zeigt, wie viele Posten sich bei Einsatzmodellen summieren:

  • Ein Essener Anbieter verlangt 250 € Bereitschaft plus 40 € je Einsatz plus einen Meterpreis.
  • Ein anderer Essener Anbieter nennt ab 79 € je Einsatz – plus eine monatliche Bereitschaftspauschale.
  • Ratgeberportale nennen 20 bis 60 € Bereitschaftspauschale pro Monat und 25 bis 80 € je Einsatz. Streugut kostet oft extra: 0,20 bis 0,70 € je m² und Einsatz.
  • Dazu kommen häufig Zuschläge: bis zu 40 % nachts und 50 bis 75 % an Sonn- und Feiertagen. Manche berechnen eine Anfahrtspauschale.

Und an Schneetagen bleibt es selten bei einem Einsatz. Schneit es weiter, muss nach der Essener Satzung erneut geräumt werden. Schnell sind es 3 bis 5 Einsätze an einem Tag – jeder einzeln berechnet.

Wie unterschiedlich Winter in Essen sind, zeigen die Daten des Deutschen Wetterdienstes für die Station Essen-Bredeney (mehr dazu in der Schnee-Statistik für Essen):

  • Im langjährigen Mittel gibt es rund 45 Frosttage im Jahr. In den letzten Jahren waren es im Schnitt rund 35.
  • Die Zahl der Tage mit Schneedecke schwankt stark: von 0 bis 52 Tagen pro Winter (Auswertung von DWD-Daten).
  • Glätte ist in Essen das häufigere Risiko als Schnee. Überfrierende Nässe kann sogar entstehen, ohne dass vorher etwas vom Himmel fällt.

Das heißt: Ein Winter kann ruhig sein. Der nächste kann Sie mit über einem Monat Schnee überraschen. Mit Einsatzabrechnung zahlen Sie dann für jeden Tag extra. Mit der Pauschale nicht.

Saisonpauschale oder Einsatzpauschale: das Beispiel mit 15 Metern

Die folgende Rechnung vergleicht 15 Meter Gehweg (Bruttopreise). Das Einsatzmodell „Marktmitte“ nutzt die mittleren Werte der Portale: 35 € Bereitschaft im Monat für 5 Monate plus 46,30 € je Einsatz inklusive Streugut, ohne Zuschläge. Die Zahl der Einsätze ist eine vorsichtige Schätzung auf Basis der DWD-Werte für Essen.

Winter Einsätze (geschätzt) Einsatzmodell Marktmitte Saisonpauschale Basis Saisonpauschale Plus
sehr mild, kaum Schnee 6 452,80 € 696,15 € 749,70 €
mild 11 684,30 € 696,15 € 749,70 €
Schnitt der letzten Winter 17 962,10 € 696,15 € 749,70 €
langjähriger Durchschnitt 24 1.286,20 € 696,15 € 749,70 €
harter Winter 54 2.675,20 € 696,15 € 749,70 €

Ab rund 11 Einsätzen ist die Saisonpauschale günstiger. Im Durchschnittswinter kostet das Einsatzmodell fast das Doppelte. Den ausführlichen Vergleich mit allen Annahmen lesen Sie im Ratgeber Saisonpauschale oder Einsatzpauschale.

Was die Pauschale pro Einsatz bedeutet

Nehmen Sie das Einfamilienhaus mit 15 Metern: 585 € netto für die Saison im Basispaket.

Einsätze im Winter Rechnerisch pro Einsatz (netto)
10 58,50 €
20 29,25 €
30 19,50 €
40 14,63 €

Je härter der Winter, desto günstiger wird jeder einzelne Einsatz für Sie. Mit wie vielen Einsätzen Sie rechnen können, zeigt die Antwort auf die Frage wie viele Einsätze ein Winterdienst in Essen pro Saison hat. Das Risiko eines harten Winters liegt nicht bei Ihnen.

Und wenn kein Schnee fällt?

Dann zahlen Sie trotzdem den vollen, vereinbarten Preis. Offen gesagt: Das ist der Deal.

Sie bezahlen nicht einzelne Einsätze. Sie bezahlen die Bereitschaft für die ganze Saison – eine echte Bereitschaftspauschale: Von November bis Mitte April ist jemand eingeplant, der bei jeder Glätte kommt – auch früh vor 7 Uhr, auch am Sonntag. Wie bei einer Versicherung zahlen Sie für die Sicherheit, nicht für den Schadensfall.

  • Kein Schnee heißt nicht: keine Einsätze. In Essen gibt es im Schnitt deutlich mehr Frosttage als Schneetage. Gestreut wird bei Glätte – auch ohne eine einzige Flocke.
  • Das Risiko ist fair verteilt. Im milden Winter zahlen Sie für nichts extra. Im harten Winter mit wochenlangem Schnee zahlen Sie keinen Cent mehr.
  • Für Vermieter bleibt es umlagefähig. Eine Saisonpauschale darf auch in einem schneearmen Winter über die Nebenkosten abgerechnet werden, wenn der Mietvertrag die Umlage vorsieht. Details lesen Sie im Ratgeber Winterdienst-Umlage ohne Schnee.

Ganz ehrlich gerechnet: In einem sehr milden Winter kann eine Abrechnung pro Einsatz günstiger sein. Nur wissen Sie das erst im April. Und bis dahin tragen Sie das Risiko, ob Ihre Rechnung 450 € oder über 2.600 € beträgt.

Achtung beim Vergleich: Manche Pauschalverträge am Markt sind bei 15 oder 20 Einsätzen gedeckelt. Danach wird extra abgerechnet. Bei anderen kommt das Streugut obendrauf. Fragen Sie bei jedem Angebot genau nach. Die Saisonpauschale hier hat keinen Deckel, und das Streugut ist inklusive.

Ein Preis. Egal, was der Winter bringt.

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Der ehrliche Vergleich: Welche Lösung kostet was?

Der Winterdienst kostet Geld. Die Alternativen auch – nur sieht man es nicht sofort auf der Rechnung.

1. Selbst räumen

Kosten auf dem Papier: Schneeschieber und Streugut.
Echte Kosten: Ihre Zeit und Ihre Gesundheit. Sie müssen werktags bis 7 Uhr fertig sein, sonntags bis 8 Uhr. Tagsüber sofort nach jedem Schneefall. Auch wenn Sie krank sind, arbeiten oder verreisen. Und Sie tragen das volle Risiko, wenn doch etwas passiert.

2. Auf die Mieter übertragen

Kosten auf dem Papier: keine.
Echte Kosten: Ärger und Haftungsrisiko. Die Übertragung braucht eine klare Vereinbarung im Mietvertrag. Ein Schneeplan im Briefkasten reicht nicht (OLG Hamm, Urteil vom 21.12.2012, I-9 U 38/12). Eine Hausordnung, die nur die Mieter im Erdgeschoss verpflichtet, kann unwirksam sein (AG Köln, Urteil vom 14.09.2011, 221 C 170/11). Und wenn ältere Mieter nicht mehr räumen können, sehen Gerichte das unterschiedlich. Sie als Eigentümer müssen weiter kontrollieren.

3. Hausmeister

Kosten auf dem Papier: je nach Vertrag, oft als Teil der Hausmeisterkosten.
Echte Kosten: Ein Hausmeister ist oft eine Einzelperson. Fällt er aus, räumt niemand. Genau das ist in einem Fall vor dem OLG Oldenburg passiert: Der beauftragte 82-jährige Hausmeister räumte wegen eines Rohrbruchs im eigenen Haus nicht. Die Eigentümergemeinschaft haftete trotzdem zu 60 % (Urteil vom 13.02.2014, 1 U 77/13).

4. Winterdienst mit Einsatzabrechnung

Kosten auf dem Papier: niedrig im milden Winter.
Echte Kosten: unkalkulierbar im harten Winter. Sie wissen erst im Frühjahr, was Sie gezahlt haben.

5. Saisonpauschale je laufendem Meter

Kosten auf dem Papier: 39 € netto je Meter und Saison, im Pluspaket 42 €.
Echte Kosten: genau diese. Streugut, Anfahrt und alle Einsätze sind inklusive. Sie kennen den Preis im Herbst. Die Räum- und Streupflicht ist vertraglich übertragen. Die Räumkarte zeigt, was geräumt wird. Jeder Einsatz wird dokumentiert, damit Sie die Kontrolle leicht erfüllen können.

Lösung Preis planbar? Zuverlässig bei Krankheit/Urlaub? Nachweis der Einsätze?
Selbst räumen ja nein nur wenn Sie selbst notieren
Mieter ja oft nicht selten
Hausmeister (Einzelperson) meist ja abhängig von einer Person je nach Absprache
Einsatzabrechnung nein meist ja je nach Anbieter
Saisonpauschale ja ja ja, jeder Einsatz
Schneefräse im Einsatz – professioneller Winterdienst statt selbst räumen

Was ein einziger Unfall kosten kann

Jetzt die andere Seite der Rechnung. Stellen Sie sich vor: Eine ältere Dame rutscht morgens vor Ihrem Haus aus. Oberschenkelhalsbruch. Zuerst meldet sich die Krankenkasse – bei Ihnen als Eigentümer. Dann wird geprüft: Wurde die Pflicht wirksam übertragen? Wurde kontrolliert? Gibt es Nachweise? Fehlt ein Glied dieser Kette, zahlen Sie. Wie das abläuft, zeigt der Ratgeber Haftungskette nach einem Glätteunfall.

Diese Fälle sind echt:

Fall Folge
Mieterin stürzt vor dem Haus, Oberschenkelhalsbruch (OLG Hamm, 21.12.2012, I-9 U 38/12) 7.000 € Schmerzensgeld plus 2.652,31 € weiterer Schaden – gegen die Eigentümer
Sturz vor einer Wohnanlage, Hausmeister räumte nicht (OLG Oldenburg, 13.02.2014, 1 U 77/13) 16.961,53 € Regress für den Sozialversicherungsträger
Mieterin stürzt auf vereistem Weg, Hausmeisterdienst hatte nicht gestreut (BGH, 06.08.2025, VIII ZR 250/23) Das Amtsgericht hatte 12.000 € Schmerzensgeld zugesprochen. Der BGH stellte klar: Der Vermieter haftet seiner Mieterin auch für Fehler des Dienstes.
Verstoß gegen die Essener Winterdienstpflicht (§ 10 Satzung) Bußgeld bis 500 € bei Fahrlässigkeit, bis 1.000 € bei Vorsatz

Mit dem Winterdienst von GOTTSCHLING wird die Räum- und Streupflicht vertraglich auf einen Fachbetrieb übertragen. Kommt es trotzdem zu einem Unfall, steht der Winterdienst mit seiner Betriebshaftpflicht über 3 Millionen Euro Deckung bei der DEVK dafür ein. Ihre verbleibende Pflicht – einen zuverlässigen Dienst auszuwählen und ihn stichprobenartig zu kontrollieren – erfüllen Sie mit schriftlichem Vertrag, Räumkarte und Einsatzdokumentation. Kurz: Das Haftungsrisiko ist für Sie praktisch abgesichert. Vermieter bleiben gegenüber ihren Mietern Ansprechpartner, können sich aber an den versicherten Winterdienst halten.

Ihr Versicherungsnachweis: Der Winterdienst ist bei der DEVK mit 3 Millionen Euro haftpflichtversichert – ohne Selbstbehalt. Alle Details auf der Seite Versicherungsschutz beim Winterdienst.

Versicherungsnachweis Winterdienst

3.000.000 €Deckung pauschal für Personen- und Sachschäden

  • VersichererDEVK Versicherungen
  • VersicherungsnummerG 84 881 120-3
  • Versicherte TätigkeitWinterdienst (Betriebshaftpflicht)
  • Vermögensschäden500.000 €
  • Selbstbehalt je Schadenfall0 €
  • Jahreshöchstleistungdas Dreifache der Summen

Gesetzliche Haftpflicht des Winterdienstes von GOTTSCHLING Immobilien GmbH. Den Nachweis erhalten Sie auf Wunsch mit Ihrem Angebot.

Zum Vergleich: Allein die Summe aus dem Fall OLG Hamm ist fast 14-mal so hoch wie eine ganze Saison Winterdienst für 15 Meter (696,15 € brutto). Dazu kommen oft Anwalts- und Gerichtskosten. Welche Posten sonst noch anfallen, zeigt der Ratgeber Kosten eines Glätteunfalls.

Zahlt nicht die Versicherung?

Oft ja – den Schadensersatz. Selbstnutzer sind meist über ihre private Haftpflicht geschützt. Vermieter brauchen dafür in der Regel eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht. Aber: Bußgelder zahlt keine Haftpflichtversicherung. Und Ihre Zeit, die Briefe, die Gespräche mit Anwälten und das schlechte Gefühl ersetzt sie auch nicht. Prüfen Sie Ihren Versicherungsschutz trotzdem – er gehört zu einer guten Absicherung dazu.

Glatteis auf dem Gehweg – was ein Glätteunfall in Essen kosten kann

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Als Vermieter: Umlage auf die Mieter

Winterdienst ist als Betriebskostenart umlagefähig (§ 2 Betriebskostenverordnung), wenn Ihr Mietvertrag die Umlage vorsieht. Nach Angaben von mietrecht.org sind saisonale Festbeträge auch dann umlagefähig, wenn in einer Saison kein Schnee fällt – bezahlt wird die Bereitschaft.

Ein Beispiel: 20 Meter vor einem Haus mit 8 Wohnungen kosten 928,20 € brutto pro Saison. Bei gleich großen Wohnungen sind das rund 116 € pro Wohnung und Saison. Ist nichts anderes vereinbart, wird nach Wohnfläche verteilt (§ 556a BGB).

Ihr Vorteil: Eine klare Rechnung zu einem festen Preis lässt sich in der Nebenkostenabrechnung leicht belegen. Das gilt auch für den Aufpreis im Pluspaket.

Als Selbstnutzer: Steuerermäßigung nach § 35a EStG

Wohnen Sie selbst im Haus, ist der Winterdienst eine haushaltsnahe Dienstleistung. 20 % der Arbeitskosten ziehen Sie direkt von Ihrer Steuerschuld ab – im Rahmen des Höchstbetrags von 4.000 € für alle haushaltsnahen Dienstleistungen zusammen. Das gilt auch für den öffentlichen Gehweg vor Ihrem Grundstück (BFH, Urteil vom 20.03.2014, VI R 55/12). Den Gesetzestext finden Sie unter § 35a EStG, alle Einzelheiten im Ratgeber Winterdienst von der Steuer absetzen.

Wichtig: Begünstigt sind nur die Arbeitskosten. Die Rechnung weist sie dafür gesondert aus. Sie müssen nur überweisen. Barzahlung zählt nicht.

Ein Rechenbeispiel: Weist Ihre Rechnung 600 € Arbeitskosten aus, sinkt Ihre Steuer um 120 €.

Als Mieter oder Wohnungseigentümer

Auch Mieter und Wohnungseigentümer können den Winterdienst steuerlich nutzen. Der Nachweis läuft über die Nebenkostenabrechnung, die Jahresabrechnung oder eine Bescheinigung des Vermieters bzw. Verwalters.

Für Gewerbe

Für Praxen, Läden und Betriebe sind die Kosten Betriebsausgaben. Die Umsatzsteuer können vorsteuerabzugsberechtigte Unternehmen in der Regel zurückholen.

Hinweis: Diese Angaben ersetzen keine Steuerberatung. Für Ihren Einzelfall fragen Sie bitte Ihren Steuerberater.

Vermieter mit Nebenkostenabrechnung – Winterdienst auf Mieter umlegen

Fragen zu den Kosten für den Winterdienst in Essen

Was kostet ein Winterdienst pro Meter?

Im Basispaket 39 € netto je laufendem Meter und Saison, also 46,41 € brutto. Im Pluspaket 42 € netto, also 49,98 € brutto. Der Preis gilt für den ganzen Winter. Wie andere Preismodelle rechnen, erklärt der Ratgeber Winterdienst-Kosten pro Meter.

Was kostet ein Winterdienst für ein Einfamilienhaus?

Das hängt von den Metern ab. Bei 15 Metern sind es 585 € netto bzw. 696,15 € brutto für die ganze Saison.

Was kostet ein Winterdienst für ein Mehrfamilienhaus?

Bei 20 Metern 780 € netto bzw. 928,20 € brutto pro Saison. Bei 8 gleich großen Wohnungen sind das rund 116 € pro Wohnung.

Ist das Streugut im Preis enthalten?

Ja. Streugut, Anfahrt und alle Einsätze sind inklusive. Es kommen keine Zuschläge dazu.

Was bringt das Pluspaket für 3 € mehr je Meter?

Vorrang in der ersten Tour und die Frühjahrsreinigung: Nach der Saison wird das gesamte Streugut entfernt. Bei 15 Metern kostet das 53,55 € brutto mehr pro Saison.

Gibt es einen Mindestpreis?

Nein. Sie zahlen nur für die Meter, die Sie beauftragen.

Wird nach Quadratmetern abgerechnet?

Nein, nach laufenden Metern – also nach der Länge der Flächen. Das ist einfacher zu messen und leichter zu vergleichen.

Kostet ein Einsatz am Sonntag oder vor 7 Uhr extra?

Nein. Alle Einsätze sind in der Saisonpauschale enthalten, auch früh morgens und an Sonn- und Feiertagen.

Muss ich zahlen, wenn kein Schnee fällt?

Ja, den vollen Saisonpreis. Die Pauschale bezahlt die Bereitschaft für die ganze Saison. Dafür zahlen Sie im harten Winter keinen Cent mehr. Und Glätte gibt es in Essen viel häufiger als Schnee.

Kann ich die Kosten auf Mieter umlegen?

Ja, wenn Ihr Mietvertrag die Umlage der Betriebskosten vorsieht. Winterdienst ist als Betriebskostenart umlagefähig.

Kann ich den Winterdienst von der Steuer absetzen?

Als Selbstnutzer oder Mieter ja: 20 % der Arbeitskosten nach § 35a EStG. Voraussetzung sind Rechnung und Überweisung. Als Vermieter gelten die Kosten als Werbungskosten, als Gewerbe als Betriebsausgaben.

Wie bekomme ich meinen genauen Preis?

Im Online-Rechner. Meter eingeben, Preis sofort sehen, Angebot als PDF per E-Mail erhalten.

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Fazit

Die Kosten für den Winterdienst in Essen sind hier einfach: 39 € netto je laufendem Meter im Basispaket, 42 € im Pluspaket – für die ganze Saison und alles inklusive. Für ein Einfamilienhaus mit 15 Metern sind das 696,15 € brutto. Rund 4 € pro Tag.

Dafür haben Sie einen festen Preis, egal wie hart der Winter wird. Im Durchschnittswinter kostet ein Einsatzmodell fast das Doppelte. Sie geben die Räum- und Streupflicht ab und sind mit Vertrag, Räumkarte, Dokumentation und Betriebshaftpflicht praktisch abgesichert. Als Vermieter legen Sie die Kosten um, als Selbstnutzer sparen Sie Steuern.

Ein einziger Sturz kann ein Vielfaches kosten. Die Entscheidung dauert 30 Sekunden: Berechnen Sie jetzt Ihren Winterdienst-Preis. Was genau geräumt wird, lesen Sie unter Leistungen des Schneeräumdienstes.