Muss ich den Winterdienst bezahlen, wenn kein Schnee fällt?

März. Der Winter war mild, kaum Schnee. Die Rechnung für den Winterdienst liegt trotzdem auf dem Tisch. Ihr erster Gedanke: Wofür eigentlich?

Winterdienst bezahlen ohne Schnee – ist das fair? Bei einer Saisonpauschale ja. Sie zahlen nicht für einzelne Einsätze, sondern dafür, dass jemand den ganzen Winter bereitsteht und Ihnen die Arbeit und das Tagesrisiko abnimmt. Das funktioniert wie eine Versicherung. Dafür kostet ein harter Winter mit 40 Einsätzen keinen Cent mehr. Und: Glätte ohne Schnee gibt es in Essen trotzdem.

Winterdienst bezahlen ohne Schnee: Winterkalender mit Saisonpauschale

Wofür Sie bei der Pauschale bezahlen

  • Bereitschaft von November bis April, jeden Tag, auch sonntags
  • Personal, Fahrzeuge und Streugut, die auf Abruf bereitstehen
  • Tourenplanung, damit Ihr Gehweg zur Frist frei ist
  • Übernahme der Arbeit und des Tagesrisikos
  • Einsatzdokumentation als Nachweis

Ein Winterdienst muss Kapazitäten vorhalten, als käme ein harter Winter. Ob er kommt, weiß niemand im Voraus. Was eine Saisonpauschale genau ist und wie sie sich von einer Bereitschaftspauschale unterscheidet, erklärt das Lexikon.

Planbar wie eine Versicherung

Ein fester Preis für die ganze Saison – egal wie der Winter wird.

Saisonpreis sofort berechnen Kostenloses Angebot anfordern

Kurz besprechen? +49 201 45 875 433

Glätte gibt es auch ohne Schnee

Glätte ohne Schnee auf einem Gehweg in Essen

Ein „Winter ohne Schnee“ ist in Essen selten ein Winter ohne Einsätze. Laut Auswertung von Daten des Deutschen Wetterdienstes gibt es an der Station Essen-Bredeney rund 35 bis 45 Frosttage im Jahr. Jeder davon kann nach Regen oder Tau einen glatten Gehweg bedeuten.

Überfrierende Nässe, Reif und Glatteis lösen die Streupflicht genauso aus wie Schnee. Mehr dazu unter Muss ich streuen, obwohl es nicht geschneit hat?

Die Rechnung über mehrere Winter

Schnee in Essen schwankt enorm. Laut Auswertung von DWD-Daten lag in manchen Wintern an keinem einzigen Tag eine Schneedecke, in anderen an fast 40 Tagen. Im Durchschnitt der letzten Jahre waren es rund 10 Tage.

Wer pro Einsatz bezahlt, zahlt in milden Wintern wenig – und in harten Wintern sehr viel. Mit der Pauschale wissen Sie vorher genau, was es kostet. Mit wie vielen Einsätzen Sie rechnen können, beantwortet die Frage Wie viele Einsätze hat ein Winterdienst in Essen pro Saison?

Modell Milder Winter Harter Winter
Abrechnung pro Einsatz Günstig Teuer, nicht planbar
Saisonpauschale Fester Preis Gleicher fester Preis

Winterdienst bezahlen ohne Schnee: Was gilt für Mieter?

Nebenkostenabrechnung mit Winterdienst-Pauschale

Vermieter dürfen eine Saisonpauschale über die Betriebskosten umlegen, wenn der Mietvertrag das vorsieht. Das gilt nach Fachliteratur auch in einem schneearmen Winter, denn die Bereitschaft wird bezahlt.

Mieter zahlen also auch dann ihren Anteil. Dafür gibt es keine Nachzahlung nach einem harten Winter. Mehr dazu im Ratgeber Winterdienst-Umlage ohne Schnee.

Ehrlich gesagt

Ja, in einem sehr milden Winter hätten Sie mit Selbermachen vielleicht Geld gespart. Aber Sie hätten nicht gewusst, dass er mild wird. Sie hätten an jedem Frostmorgen nachsehen müssen. Und Sie hätten das Risiko allein getragen.

Achtung: Wer den Winterdienst erst bucht, wenn der erste Schnee fällt, riskiert, keinen Platz mehr zu bekommen. Viele Dienste planen ihre Touren schon vor der Saison.

Was kostet Ihre Sicherheit pro Saison?

Meter eingeben, Festpreis sehen.

Meter eingeben, Preis sehen Angebot kostenlos anfordern

Lieber am Telefon? +49 201 45 875 433

Was die Pauschale bei GOTTSCHLING kostet

Der Winterdienst von GOTTSCHLING Immobilien kostet 39 Euro netto je laufendem Meter für die ganze Saison, zzgl. 19 Prozent Umsatzsteuer. Kein Mindestpreis, keine Einsatzabrechnung. Egal ob 10, 20 oder 50 Einsätze.

Meter Netto pro Saison Brutto pro Saison
10 m 390,00 € 464,10 €
15 m 585,00 € 696,15 €
20 m 780,00 € 928,20 €
30 m 1.170,00 € 1.392,30 €

Weitere Beispiele stehen auf der Seite Winterdienst-Preise in Essen. Andere Fragen rund um Kosten und Pflichten beantwortet die Übersicht aller Fragen zum Winterdienst.

Die Alternative im Vergleich

Wer keine Pauschale will, hat zwei Möglichkeiten: selbst räumen oder pro Einsatz bezahlen. Selbst räumen kostet Zeit, Kraft und frühe Morgen – an jedem Schnee- und Frosttag. Pro Einsatz bezahlen wirkt günstig, bis ein Winter mit 30 Glättetagen kommt.

Dazu kommt: Mit der Saisonpauschale stehen Sie von Anfang an fest auf der Tour. Streugut und Anfahrt kosten nichts extra. Wer in der ersten Tour dabei sein will, wählt das Pluspaket mit Vorrang für 3 € netto je Meter mehr. Alle Modelle erklärt der Ratgeber Preismodelle im Winterdienst.

Steuer: auch ohne Schnee absetzbar

Als Selbstnutzer können Sie 20 Prozent der Arbeitskosten von der Steuer abziehen (§ 35a EStG). Das gilt unabhängig davon, wie viel Schnee gefallen ist. Voraussetzung sind Rechnung und Überweisung.

Jetzt für die ganze Saison absichern

Fordern Sie Ihr kostenloses Angebot an.

Jetzt Preis berechnen Unverbindliches Angebot holen

Lieber persönlich? +49 201 45 875 433

Häufige Fragen

Muss ich den Winterdienst bezahlen, wenn kein Schnee fällt?

Bei einer Saisonpauschale ja. Sie zahlen für Bereitschaft, Arbeit und Dokumentation über den ganzen Winter.

Darf der Vermieter die Pauschale auch ohne Schnee umlegen?

Ja, wenn der Mietvertrag die Umlage vorsieht. Die Bereitschaft wird auch in schneearmen Wintern bezahlt.

Ist eine Abrechnung pro Einsatz günstiger?

In milden Wintern manchmal. In harten Wintern wird sie schnell teurer und ist nicht planbar.

Kostet ein harter Winter bei GOTTSCHLING mehr?

Nein. Der Saisonpreis bleibt gleich, egal wie viele Einsätze nötig sind.

Fazit

Winterdienst bezahlen ohne Schnee ist bei einer Saisonpauschale der Normalfall. Sie kaufen Bereitschaft und Sicherheit – wie bei einer Versicherung. Dafür bleibt der Preis auch im härtesten Winter gleich. Berechnen Sie jetzt Ihren Festpreis.