Ihr Hund bleibt mitten auf dem Gehweg stehen und hebt die Pfote. Er leckt daran, humpelt ein paar Schritte. Irgendjemand hat Salz gestreut. Und Sie fragen sich: Ist das in Essen überhaupt erlaubt?
Nein, auf Gehwegen grundsätzlich nicht. In Essen wird mit abstumpfenden Mitteln wie Granulat, Splitt oder Sand gestreut. Der Winterdienst Essen-Schönebeck von GOTTSCHLING Immobilien hält sich daran: Ihr Gehweg wird geräumt und salzfrei gestreut. Sie zahlen 39 € netto je laufendem Meter für die ganze Saison.

Schönebeck: Wohnen am Rand der Natur
Gemeint ist hier der Stadtteil Schönebeck in Essen, im Stadtbezirk Borbeck – nicht die gleichnamigen Orte in anderen Bundesländern. Schönebeck ist überwiegend locker bebaut, teils in ehemaligen Zechensiedlungen, dazu kommen große Grünflächen. Der Stadtteil liegt über dem Winkhauser Tal. Die Schönebecker Schlucht, das Kamptal und das Winkhauser Tal stehen unter Naturschutz. Schönebeck grenzt an Bedingrade, Borbeck-Mitte, Bochold, Altendorf, Frohnhausen und an Mülheim-Dümpten. Die Postleitzahl ist 45359.
Die Wege hier führen oft direkt an Gärten, Hecken und Grünstreifen vorbei. Viele Menschen ziehen genau wegen der Natur hierher. Umso mehr ärgert es, wenn im Winter Salz in Gärten, an Bäume und in Bäche gelangt. Was auf dem Gehweg gestreut wird, landet bei Tauwetter irgendwann im Boden oder im Wasser. Die gute Nachricht: Die Essener Regeln schützen die Natur – wenn man sie kennt.
Was die Essener Satzung zum Streugut sagt
§ 4 der Straßenreinigungs- und Winterdienstsatzung der Stadt Essen ist hier sehr klar:
- Gehwege werden mit abstumpfenden Mitteln gestreut, zum Beispiel Sand, Granulat oder Asche.
- Salz und andere auftauende Stoffe sind auf Gehwegen grundsätzlich verboten.
- Ausnahmen gibt es nur bei Eisregen oder an gefährlichen Stellen, wenn abstumpfende Mittel allein nicht reichen.
- Diese Ausnahmen gelten nie an Gehwegen mit Bäumen oder Begrünung.
- Salzhaltiger Schnee darf nicht auf Baumscheiben und Grünflächen.
- Nach dem Tauwetter muss das Streugut wieder weg.
Wer dagegen verstößt, riskiert ein Bußgeld. Das gilt für verbotenes Salz genauso wie für liegen gelassenes Streugut. Mehr dazu in der Antwort Darf ich in Essen Salz streuen?
Sicher für Menschen, schonend für die Natur
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Warum Salz so viel Schaden anrichtet
Das Umweltbundesamt nennt klare Folgen: Salz schädigt Bäume und Boden. Feine Wurzeln sterben ab, Blätter bekommen braune Ränder, das Laub fällt früher. Salz gelangt in Gewässer und greift Beton und Ziegel an. Bei Hunden kann es die Pfoten entzünden.
Dazu kommt: Salz ist nicht immer das bessere Mittel. Ein Oberlandesgericht hat entschieden, dass bei Fußgängerwegen abstumpfende Streumittel nötig sein können, wenn Salz allein nicht wirkt (OLG Hamm, 01.12.2023, 11 U 32/22). Mehr zu den Umweltfolgen im Ratgeber Streusalz und Umwelt.

Granulat, Splitt oder Sand: der Vergleich
| Streugut | Wirkung | Gut zu wissen |
|---|---|---|
| Granulat | abstumpfend | salzfrei; das Umweltbundesamt empfiehlt Produkte mit dem Blauen Engel |
| Splitt | abstumpfend | kann zusammengefegt und wiederverwendet werden; auf Glatteis weniger wirksam |
| Sand | abstumpfend | in Essen erlaubt; wirkt eher schwach |
| Salz | auftauend | auf Essener Gehwegen grundsätzlich verboten |
Für Ihren Gehweg heißt das: Mit dem richtigen Streugut schützen Sie Passanten und Natur zugleich. Welches Mittel wann passt, erklärt der Ratgeber Streugut im Vergleich. Wichtig ist auch die Reihenfolge: erst räumen, dann streuen. So empfiehlt es die EBE. Streugut auf Schnee bringt wenig.
Wie viel Streugut ist genug?
Eine feste Norm gibt es nicht. Fachartikel nennen für Splitt als Faustwert rund 100 bis 150 Gramm pro Quadratmeter. Mehr hilft nicht automatisch mehr. Wichtiger ist, dass gleichmäßig gestreut wird und dass nachgestreut wird, wenn neue Glätte entsteht. Das Umweltbundesamt rät außerdem: Splitt nach dem Winter zusammenfegen und beim nächsten Schnee wieder verwenden. Was übrig bleibt, gehört laut Stadt Essen in die Restmülltonne.
Achtung: Wer bei Glätte nicht streut, riskiert mehr als ein Bußgeld von bis zu 500 € (fahrlässig) oder 1.000 € (vorsätzlich). Stürzt jemand, drohen Schmerzensgeld und Schadensersatz. Oft fordert auch die Krankenkasse ihre Kosten zurück.
Winterdienst Essen-Schönebeck: so läuft es
GOTTSCHLING räumt und streut den Gehweg vor Ihrem Grundstück von Anfang November bis Mitte April. Nach Schnee oder Glätte in der Nacht ist der Weg werktags bis 7 Uhr frei, sonn- und feiertags bis 8 Uhr. Gestreut wird mit abstumpfenden Mitteln. Das Streugut ist im Preis enthalten. Jeder Einsatz wird dokumentiert.
| Grundstück | Meter | Netto / Saison | Brutto / Saison |
|---|---|---|---|
| Siedlungshaus | 9 m | 351 € | 417,69 € |
| Einfamilienhaus | 14 m | 546 € | 649,74 € |
| Grundstück mit Zuweg | 22 m | 858 € | 1.021,02 € |
Kein Mindestpreis, keine Abrechnung pro Einsatz. Selbstnutzer können 20 % der Arbeitskosten nach § 35a EStG von der Steuer abziehen. Vermieter können die Kosten umlegen, wenn der Mietvertrag das vorsieht. Viele vergleichen den Winterdienst Essen-Schönebeck mit einem Hausmeisterservice: Der Unterschied ist der feste Preis für genau die Saison, in der er gebraucht wird.

Salzfrei geräumt, fest kalkuliert
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Nachbarn von Schönebeck
Schönebeck gehört zum Stadtbezirk IV – Borbeck. Nachbarn sind Bedingrade, Borbeck-Mitte, Bochold, Altendorf und Frohnhausen. Alle Seiten finden Sie unter Stadtteile.
Häufige Fragen zum Winterdienst Essen-Schönebeck
Ist Streusalz in Essen verboten?
Auf Gehwegen grundsätzlich ja. Ausnahmen gelten nur bei Eisregen oder an gefährlichen Stellen – und nie an Gehwegen mit Bäumen oder Grün.
Was nehme ich statt Streusalz?
Abstumpfende Mittel wie Granulat, Splitt oder Sand. Das Umweltbundesamt empfiehlt salzfreie Produkte mit dem Blauen Engel.
Schadet Streugut meinem Hund?
Salz kann Hundepfoten entzünden. Abstumpfende Mittel sind schonender. Salz ist auf Essener Gehwegen ohnehin grundsätzlich verboten.
Wohin mit dem Streugut nach dem Winter?
Es muss nach dem Tauwetter entfernt werden. Laut Stadt Essen gehört es in die Restmülltonne. Mit dem Pluspaket übernimmt das der Winterdienst.
Was kostet der Winterdienst in Schönebeck?
39 € netto je laufendem Meter und Saison. Bei 14 Metern sind das 546 € netto oder 649,74 € brutto.
Und wenn der Winter mild ist?
Sie zahlen den festen Betrag. Er sichert die Bereitschaft für die ganze Saison. Ein harter Winter kostet dafür keinen Cent mehr.
Fazit
In Schönebeck liegt die Natur direkt vor der Tür. Salz hat auf Essener Gehwegen deshalb grundsätzlich nichts verloren. Der Winterdienst von GOTTSCHLING räumt und streut salzfrei, pünktlich und zum festen Saisonpreis. Jetzt Preis berechnen oder anrufen: +49 201 45 875 433.