Winterdienst Stadtbezirk III: Essen-West von Altendorf bis Haarzopf

Im Essener Westen wohnen besonders viele Menschen auf engem Raum. Allein in Frohnhausen lebt mehr als jeder zwanzigste Essener. Das heißt: viele Mietshäuser, viele Gehwege, viele Menschen, die morgens darauf unterwegs sind. Und viele Eigentümer, die im Winter dafür geradestehen.

Der Winterdienst Stadtbezirk III von GOTTSCHLING räumt und streut für Sie – von Altendorf bis Haarzopf. Pro laufendem Meter zahlen Sie 39 € netto, einmal für die ganze Saison. Der Winterdienst von GOTTSCHLING hat seinen Sitz selbst im Bezirk, an der Gemarkenstraße 37 in Holsterhausen.

Winterdienst Stadtbezirk III: Gehweg am Gemarkenplatz in Holsterhausen
Foto: Friedemann Schütz, CC BY-SA 2.5, via Wikimedia Commons

Winterdienst Stadtbezirk III: sechs Stadtteile im Überblick

  • Altendorf: einer der bevölkerungsreichsten Stadtteile, dichte Bebauung, viel Durchgangsverkehr auf der Altendorfer Straße. Nicht zu verwechseln mit Burgaltendorf.
  • Frohnhausen: dicht besiedeltes Wohnquartier, gewachsen mit Zechen und der benachbarten Krupp-Gussstahlfabrik.
  • Holsterhausen: viertgrößter Stadtteil, Einkaufsstraße Gemarkenstraße, Universitätsklinikum im Süden.
  • Fulerum: einwohnerschwächster Stadtteil im Bezirk, mit Landwirtschaft und der Siedlung Heimatdank.
  • Haarzopf: Wohngebiete, Wald und Felder, Einkaufszentrum Neue Mitte Haarzopf, die A 52 quert den Stadtteil.
  • Margarethenhöhe: die Gartenstadt mit rund 3.000 Wohneinheiten in über 900 Gebäuden, verwaltet von der Margarethe Krupp-Stiftung.

Dicht bebaut im Norden, grün im Süden

Altendorf, Frohnhausen und Holsterhausen sind dicht bebaut. Hier stehen viele Mehrfamilienhäuser mit Mietern. Holsterhausen war nach dem Zweiten Weltkrieg das größte zusammenhängende Wiederaufbaugebiet Westdeutschlands. Für Vermieter zählt vor allem eine saubere Lösung, die sich über die Betriebskosten abrechnen lässt. Mehr dazu auf der Seite Winterdienst für Vermieter.

Fulerum und Haarzopf sind dagegen locker bebaut, mit Feldern und Wald. Dort kann es Straßen ohne abgesetzten Gehweg geben. Dann gilt ein Streifen von 80 Zentimetern am Straßenrand als Gehweg – und auch der muss geräumt und gestreut werden.

Die Gartenstadt Margarethenhöhe

Die Margarethenhöhe gilt als erste deutsche Gartenstadt. Sie entstand von 1906 bis 1938 nach Plänen von Georg Metzendorf, der erste Teil steht unter Denkmalschutz. Der Zugang führt über ein Viadukt über das Borbecker Mühlenbachtal. Viel Grün und Bäume prägen die Siedlung. Für den Winter heißt das: An Gehwegen mit Bäumen oder Grün ist Salz tabu, auch als Ausnahme. Gestreut wird mit Granulat oder Splitt.

Vom Mietshaus bis zum Landhaus

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Winterdienst in Essen-Frohnhausen: Wege im Riehlpark
Foto: Wiki05, gemeinfrei (Public Domain), via Wikimedia Commons

Die Pflichten im ganzen Bezirk

Grundlage ist die Straßenreinigungs- und Winterdienstsatzung der Stadt Essen. Sie gilt in jedem der sechs Stadtteile gleich:

  • Gehweg in voller Breite, höchstens 1,20 Meter – ohne Gehweg 80 Zentimeter.
  • Tagsüber zwischen 7 und 20 Uhr sofort nach Schneefall oder bei Glätte.
  • Schnee aus der Nacht werktags bis 7 Uhr, sonn- und feiertags bis 8 Uhr beseitigen.
  • Abstumpfend streuen, zum Beispiel mit Granulat. Salz ist auf Gehwegen grundsätzlich verboten.
  • Gullys, Hydranten und Zugänge zu Haltestellen freihalten.

Achtung: Stürzt jemand auf Ihrem Gehweg, drohen Schmerzensgeld und Schadensersatz. Als Vermieter haften Sie Ihren Mietern sogar für Fehler eines beauftragten Dienstes (BGH, 06.08.2025, VIII ZR 250/23). Gegenüber dem Mieter bleiben Sie Ansprechpartner. Sie können sich dann aber an einen Winterdienst halten, der eine Betriebshaftpflicht über 3 Millionen Euro Deckung bei der DEVK hat und jeden Einsatz dokumentiert.

Preise im Stadtbezirk III

Sie zahlen nach laufenden Metern, einmal für die Saison von Anfang November bis Mitte April. Einen Mindestpreis gibt es nicht.

Objekt Netto pro Saison Brutto pro Saison
Reihenhaus, 10 m 390 € 464,10 €
Mehrfamilienhaus, 15 m 585 € 696,15 €
Eckhaus, 25 m 975 € 1.160,25 €
Landgrundstück, 40 m 1.560 € 1.856,40 €

Die tägliche Arbeit liegt dann nicht mehr bei Ihnen. Vorab zeichnen Sie auf einer Räumkarte ein, was dazugehört – auch Außentreppe, Garagenzufahrt oder den Weg zur Mülltonne. Und das Einsatzprotokoll zeigt schwarz auf weiß, wann geräumt wurde. Wer selbst im Haus wohnt, kann 20 % der Arbeitskosten nach § 35a EStG steuerlich geltend machen.

Mehrfamilienhaus im Essener Westen im Winter

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Häufige Fragen zum Stadtbezirk III

Welche Stadtteile gehören zum Stadtbezirk III?

Altendorf, Frohnhausen, Holsterhausen, Fulerum, Haarzopf und Margarethenhöhe.

Was kostet der Winterdienst im Essener Westen?

39 € netto je laufendem Meter und Saison. 15 Meter kosten 585 € netto, also 696,15 € brutto.

Muss ich räumen, wenn es keinen Gehweg gibt?

Ja. Ohne Gehweg gilt ein 80 Zentimeter breiter Streifen am Straßenrand als Gehweg.

Kann ich die Kosten auf meine Mieter umlegen?

Ja, wenn der Mietvertrag die Umlage der Betriebskosten vorsieht.

Wo sitzt der Winterdienst von GOTTSCHLING?

An der Gemarkenstraße 37 in 45147 Essen-Holsterhausen, also mitten im Stadtbezirk III.

Fazit

Der Essener Westen reicht vom dichten Mietshausviertel bis zum Landgrundstück. Die Räumpflicht gilt überall gleich. Der Winterdienst Stadtbezirk III von GOTTSCHLING übernimmt sie zum Festpreis von 39 € netto je Meter und Saison. Alle anderen Bezirke finden Sie unter Stadtteile. Jetzt Preis berechnen.