Winterdienst Stadtbezirk VI: Stoppenberg, Katernberg, Schonnebeck

Der Bezirk trägt den Namen eines Welterbes. Rund um die Zeche Zollverein kommen Besucher aus aller Welt. Doch abseits der Schachtanlagen ist der Bezirk vor allem eins: ein Wohnort mit Kolonien, Mehrfamilienhäusern und Hügeln. Und im Winter mit vielen Metern Gehweg, die jemand räumen muss.

Der Winterdienst Stadtbezirk VI von GOTTSCHLING übernimmt das Räumen und Streuen in Stoppenberg, Katernberg und Schonnebeck. Sie zahlen 39 € netto je laufendem Meter für die ganze Saison. Wie oft es schneit oder friert, ändert den Preis nicht. Streugut ist inklusive, eine Anfahrtspauschale gibt es nicht. Jeder Einsatz wird dokumentiert.

Winterdienst Stadtbezirk VI: Weg am Welterbe Zollverein in Stoppenberg
Foto: Michielverbeek, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Winterdienst Stadtbezirk VI: drei Stadtteile rund um Zollverein

Stoppenberg

Hier liegen die Schachtanlagen 1/2/8 und XII sowie die Kokerei Zollverein. Der Stadtteil ist überwiegend Wohngebiet mit Grün und Kleingewerbe. Namensgebend ist ein Hügel von etwa 80 Metern, dazu kommt die Anhöhe Hallo mit dem Hallopark.

Katernberg

Ein Teil von Zollverein liegt auch in Katernberg, darunter Schacht 4/5/11. Typisch sind die Bergarbeitersiedlungen wie die Kolonie Hegemannshof und die Kolonie Ottekampshof.

Schonnebeck

Schonnebeck ist heute vor allem dichte Wohnbebauung mit einigen Gewerbegebieten. Ein bekanntes Baudenkmal ist die Jugendhalle von 1914. Im Osten grenzt Schonnebeck an Gelsenkirchen-Rotthausen.

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Hügel, Kolonien, Mietshäuser

Drei Themen prägen den Winter im Bezirk. Erstens die Hügel in Stoppenberg: Auf Gefälle ist Glätte gefährlicher, Streugut muss öfter erneuert werden. Zweitens die Kolonien in Katernberg: Räumt dort ein Nachbar mit, bleibt die Haftung trotzdem beim Eigentümer. Drittens die dichte Bebauung in Schonnebeck: Viele Vermieter suchen eine Lösung, die sie sauber über die Nebenkosten abrechnen können.

Und dann sind da die Besucher. Wer zum Welterbe kommt, geht auch durch die Wohnstraßen drumherum, oft ortsfremd und ohne Kenntnis der glatten Stellen. Jeder dieser Wege führt an Gehwegen vorbei, für die ein Eigentümer verantwortlich ist.

Für alle drei gilt: Ein fester Dienst mit Dokumentation ist die sicherste Lösung. Worauf es dabei ankommt, lesen Sie im Ratgeber So übertragen Sie den Winterdienst richtig. Wer in Schonnebeck vermietet, findet die Antwort auf die Frage Wer muss vor einem Mehrfamilienhaus räumen? in einer eigenen Übersicht.

Winterdienst in Essen-Katernberg: Straße mit Einfamilienhäusern
Foto: Christian Alexander Tietgen, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Die Pflicht in Kürze

Grundlage ist die Straßenreinigungs- und Winterdienstsatzung der Stadt Essen:

  • Gehweg in voller Breite, höchstens 1,20 Meter.
  • Tagsüber zwischen 7 und 20 Uhr sofort nach Schneefall oder bei Glätte.
  • Schnee aus der Nacht werktags bis 7 Uhr, sonn- und feiertags bis 8 Uhr beseitigen.
  • Mit Sand, Splitt oder Granulat streuen. Salz ist nur ausnahmsweise erlaubt, etwa an starkem Gefälle, und nie an Bäumen oder Grün.

Achtung: Verstöße kosten in Essen bis zu 500 € Bußgeld bei Fahrlässigkeit und bis zu 1.000 € bei Vorsatz. Stürzt jemand, kommen Schmerzensgeld und Schadensersatz dazu.

Warum eine Saisonpauschale?

Kein Essener Winter gleicht dem anderen. Mal liegt gar kein Schnee, mal über einen Monat lang. Mit der Pauschale bezahlen Sie die Bereitschaft für die ganze Saison, wie bei einer Versicherung. Dafür müssen Sie nie wieder selbst früh raus, und die Kosten stehen vorher fest.

Preise im Stadtbezirk VI

Objekt Netto pro Saison Brutto pro Saison
Koloniehaus, 7 m 273 € 324,87 €
Haus am Hang mit Treppe, 15 m 585 € 696,15 €
Mehrfamilienhaus, 20 m 780 € 928,20 €

Die Saison dauert von Anfang November bis Mitte April. Einen Mindestpreis gibt es nicht. Alle Details zur Berechnung stehen auf der Seite Winterdienst-Preise für Essen. Sie müssen bei Glätte nicht mehr selbst raus. Wann geräumt wurde, zeigt Ihnen das Einsatzprotokoll.

Gehweg wird im Stadtbezirk VI mit Granulat gestreut

Einmal regeln, den Winter über Ruhe

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Häufige Fragen zum Stadtbezirk VI

Welche Stadtteile gehören zum Stadtbezirk VI Zollverein?

Stoppenberg, Katernberg und Schonnebeck.

Was kostet der Winterdienst im Bezirk Zollverein?

39 € netto je laufendem Meter und Saison. 12 Meter kosten 468 € netto, also 556,92 € brutto.

Darf am Hang in Stoppenberg Salz gestreut werden?

Nur ausnahmsweise an gefährlichen Stellen wie starkem Gefälle, wenn abstumpfendes Streugut nicht reicht. An Gehwegen mit Bäumen oder Grün nie.

Kann ich die Kosten auf meine Mieter umlegen?

Ja, wenn der Mietvertrag die Umlage der Betriebskosten vorsieht.

Welche Postleitzahlen hat der Bezirk Zollverein?

Stoppenberg hat 45141 und 45327, Katernberg 45327 und Schonnebeck 45309. Der Preis ist überall gleich.

Fazit

Rund um Zollverein treffen Welterbe, Kolonien und dichte Wohnviertel aufeinander. Die Räumpflicht gilt überall gleich. Der Winterdienst Stadtbezirk VI von GOTTSCHLING übernimmt sie zum Festpreis von 39 € netto je Meter und Saison. Alle Bezirke finden Sie in der Übersicht aller Essener Stadtteile. Jetzt Preis berechnen.